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Der neue Name aus Hannover

revia · 2006-11-14 23:26

Die Autonome Tierbefreiungsaktion Hannover ist gestorben, dafür wurde die Herrschaftskritische AntispeziesistInnen Hannover geboren.

Für einige Zeit war unsere Gruppe recht inaktiv. Wir haben die letzte Zeit genutzt, um uns zu rekonstituieren. Die Autonome Tierbefreiungsaktion Hannover [aTaH] heißt jetzt Herrschaftskritische AntispeziesistInnen Hannover [HAH]. Nicht nur durch die Namensänderung versuchen wir uns etwas von der subkultureller Symbolik zu trennen. Wir wollen ebenso Abstand von der Nutzung des Antispe Symbols nehmen, wie von phrasenhaften Unterschriften, Slogans oder der Parolen-Rethorik. Statt dessen ist es unser Anliegen über die subkulturellen Grenzen hinaus zu agitieren. Die theoretische Arbeit über Gesellschaftskritik ist uns ebenso wichtig wie der Aktionismus.

Unser neues Selbstverständnis ist unter http://h-a-h.tk/ oder http://projekte.free.de/hah/ zu finden und per Email sind wir über hah@free.de zu erreichen.

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Kommentare

as:

ich versteh nicht ganz, was mit der ex-atah los ist. jetzt benennen die sich extra um, um nicht nur mehr szenepolitik zu machen und das einigte was man von denen hört ist eben dieser kurztext an die szene und ein um nichts weniger szeniger neuer name.

mir wär lieber, wenn die auch mal konkret was amchen würden, an die öffentlichkeit oder sonst wen angehen würden, dass auch tierausbeuterInnen mal was merken, dass es TRlerInnen gibt. von namensänderungen hat echt niemand was...

2006-11-27 16:29

revia:

@as: Hast natürlich Recht, dass auch wieder Taten folgen müssen. Allerdings war Theoriearbeit schon immer ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, welcher auf der alten Seite ja dokumentiert wird. Es stimmt allerdings nicht, dass sich unser Text an die linksradikale/"autonome" Szene wendet. Der Name ist auch nicht so eindeutig linksradikal wie der alte. Herrschaftskritik und Antispeziesismus werden zwar in der Szene verwendet, aber genauso in wissenschaftlichen Diskussionen.
@yetzt: Ich hoffe du siehst das wirklich als Ausdruck einer Entwicklung an, und nicht etwa als "Verkaufsstrategie". Immerhin hattest du Gelegenheit Kritik anzubringen.

Generell finde ich es oft merkwürdig, wie Kritik in der Bewegung vorgebracht wird. Es wirkt halt oft polemisch und nicht wie eine solidarische Kritik. Ich finde es jedoch in der Antifa/Autonomen-Szene um einiges krasser, als in der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung. Ich will mich nicht groß beschweren, weil hier und auf Classless negative Kritik fällt, sondern weil mir oft auffällt, dass die Umgangsformen unter MitsterInnen nicht immer darauf ausgelegt sind einen Fortschritt für die Bewegung zu bringen.

2006-11-27 23:51

as:

ich will hier niemandem zu nahe treten, aber ich denke, dass sich abfällig geäussert wird, hat sehr wohl was mit dem szenigen getue zu tun, das die atah-hah an den tag legt und gelegt hat. theoriearbeit (20 minutenvorträge als redebeiträge) is m.m. auf demos nicht angebracht und eine akademische sprache finden auch viele kacke, weil das niemand versteht. also lieber längere texte schreiben und verteilen, als zu versuchen das ganze in kurzform vorm jagdladen durchs megaphon zu lehren...

nix für ungut, finde die atah an sich recht sympatisch, nur ist in hannover tr-mässig recht wenig los. klar, wenig leute, arbeit etc., aber mir kommt schon manchmal vor, dass das allein 'eine gruppe mit website zu sein', schon als politik machen gesehen wird.

auch mti 2 leuten aknn man flugies verteilen, vorträge organisieren, infotische machen oderwasweissich

schönen abend-as

p.s.: weg aus der szenepolitik: das kann ja trotz allem nur in eine sinnvolle richtung gehn;-)

2006-11-28 19:46

yetzt:

ich hab in em zusammenhang keine kritik an euch sondern verfolge eure arbeit mit recht viel sympathie.

2006-11-28 22:57

ur-shak:

zu den redebeiträgen, wie haben bewusst versucht von den normalen mitleidsethik redebeiträgen die sonst so auf tierechtsdemos gang und gebe sind wegzukommen. das ist fuer uns keine perspekive um emanzipatorische tierbefreiungspolitik zu machen, in der es wirklich darum geht gesellschaftliche veränderung zu erreichen.
die kritik das die texte häufig in zu komplizierter sprache verfasst wurden, haben wir ja schon angenommen, und ist uns auch bewusst, und sind dabei daran zu arbeiten fuer uns wichtige nicht einfach verständliche theorie verständlich zu machen.
und das mit dem texte verteilen , haben wir auch in erwägung gezogen.
weiter unten scheinst du eine wertung machen zu wollen, was fuer eine art von tierechtsarbeit du als wichtiger einschätzt . jeder sollte seine art von widerstandsarbeit finden die ihm liegt, ob nun aktionistisch oder theoriearbeit. vergesse dabei sollte nicht das zusammenspiel von beidem das beides nicht trennbar voneinander ist. und die adäquate theorie zum teilweise blinden aktionismus fehlt mir in der tierrechtsbewegung, und die es unabdingbar wenn mensch gesellschaftliche veränderungen erreichen will.

2006-11-29 13:03

revia_:

Wie auch immer. Unsere neue Website ist jetzt unter http://h-a-h.tk/zu finden.

2006-12-12 14:37

finja:

Am 12.01.07 findet im Stumpf in Hannover ein Solikonzert für von Repression betroffene TierbefreierInnen statt. Es spielen Egozid (HC aus HH) und November 13th (d-beat aus H). Im Rahmen der Veranstaltung gibt es noch Infos zu Anti-Pelzkampagne, eine vegane VoKü und eine Tombola.

Das Konzert beginnt um 21 Uhr.

2007-01-06 23:07

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