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Die Illusion der «gemeinsamen Sache»
yetzt · 2006-01-30 20:48
Seit 1985 gibt es das Meatout, eine Veranstaltung, die auf die gesundheitlichen Vorteile einer fleischlosen Diät hinweist. Nun ist die Veranstaltung zum ersten Mal in Deutschland und prompt wird sie zu einer gemeinsamen Veranstaltung von Tierschutz- und Tierrechtsgruppen umgedichtet.
«Der Vegetarier-Bund Deutschlands ruft zu einer bundesweiten Frühlingsaktion unter dem Motto «Meatout 2006 - Gesund ohne Fleisch!» auf. Angesprochen sind alle Organisationen und Einzelpersonen, die sich der vegetarischen oder veganen Ernährung, dem Tierschutz oder / und den Tierrechten verpflichtet fühlen.» [1]
Es geht darum, durch gemeinsames Auftreten von Tierschutz- und Tierrechtsaktiven ein größere Aufmerksamkeit der Medien zu erzeugen:
«Wird auf der ganzen Welt unter diesem Motto etwas unternommen, ist die Medienwirksamkeit deutlich größer, als wenn jede Gruppe "ihr eigenes Süppchen kocht"» [1]
Dabei wird wieder deutlich, dass Inhalte zweitrangig sind, wenn dadurch das Selbstdarstellungsbedürfnis der Agierenden befriedigt werden kann. Dass obrichkeitshöriger Tierschutz und herrschaftskritischer Antispeziesismus zwei völlig konträre Positionen sind, wird ausgeblendet. Beim Thema «Gesundheit» findet mensch sich zusammen. Doch wer vegan lebt, weil es «gesünder» ist, hinterfragt die Verhältnisse nicht. Gesunfheit ist bei der Frage nach der Herrschaftsförmigkeit vollkommen irrelevant. Wenn Ausbeutungsprodukte gesund sind, rechtfertigt das noch lange nicht die zur Herstellung notwendige Ausbeutung.
Wer mit den Inhalten nur darauf abzielt, ein möglichst breites Medienecho zu erzeugen und eine Zentralisierung der Inhalte fordert wirkt damit emanzipatorischen Prozessen entgegen. Dezentrale Kleingruppen, die inhaltlich zu herrschaftskritischem Antispeziesismus arbeiten haben mehr Potenzial eine ausbeutungsfreie Gesellschaft zu etablieren als ein hierarchisches reformatorisches Tierschutz-Zentralkomittee.
Quellen
Kommentare
augenkrebs:
die zitate in grün machen sich ganz schlecht. kaum lesbar!
2006-01-31 13:32
yetzt:
verbesserungsvorschlag?
2006-01-31 13:57
F:
Vorschlag: so lassen
find die gut leserlich
2006-01-31 14:53
augenkrebs:
das rot als hintergrund ist grell, das grün der zitate ist auch grell. ich kann das kaum lesen.
vorschlag: das grün von "Kommentar hinterlassen".
2006-01-31 18:32
augenkrebs:
VORSCHLAG!
wirf deinen kacka internet explorer weg und dann geht der augenkrebs schupdiwups weg!
2006-01-31 19:15
astridfan:
der letzte comment is von mir da sollte @augenkrebs stehen...naja hat nich geklappt
2006-01-31 19:15
augenkrebs:
auf so eine scheiße antworte ich nicht.
mein vorschlag gilt weiterhin.
2006-01-31 20:10
bizzy:
finde den vorschlag von augenkrebs absolut gerechtfertigt!
2006-01-31 21:22
MaRt:
bei mir (firefox) is es grün auf shwarz und sehr gut zu lesen!
sollte da jemand tatsächlich IE benutzen,dann beachte dieser jemand die rechte untere ecke!!!
2006-01-31 21:39 · www
astridfan:
genau mart...wer zu blöd für diese seite ist sollte sie eben nicht besuchen ;)
2006-01-31 22:20
kuki:
beim ie ist die ecke doch sowieso oben links, weil der ja einfach zu blöd ist für die w3 standarts ;)
2006-01-31 23:08
yetzt:
dass die hintergrundgrafik rot und nicht transparent dargestellt wird, kommt von der fehlerhaften implementierung des png-formates im internet exploder. sorry, aber das ist echt nicht meine baustelle. diese webseite ist eben (was du leider nicht sehen kansnt) zu cool fuer ie.
2006-02-01 04:52
augenkrebs:
ich bin weder zu blöd für diese seite, noch benutze ich den ie.
da habe ich die aussage "Du kannst mitmachen. Lass uns zusammen Utopie leben." wohl überbewertet.
2006-02-01 14:47
yetzt:
klar, aber du solltest schon genauer beschreiben, welchen browser du benutzt und so. ich kanns ja nicht riechen. der kontrast liegt jedenfalls bei >128, was dn empfehlungen des w3c entspricht.
2006-02-01 21:52
bizzy:
is ja alles wieder jut jetzt
2006-02-02 23:41
yetzt:
waere schoen, wenn sich diese meta-diskussion ins forum verlagern koennte.
2006-02-03 11:52